Ab in die Bleiwüste

Ab in die Bleiwüste. Ich wollte eigentlich raus. Raus aus der Stadt, raus aus allem, das mich fesseln kann. Doch wo ist draußen? Man kann ja keinen Schritt tun ohne einen Weg zu hinterlassen.

Also auf in die Bleiwüste, das Dickicht. Die Fülle, das Unüberschaubare, das nicht schön anzusehende. Man erhält nur Einlass, wenn man sich einlässt – auf jedes Zeichen, jedes einzelne Wort, jede dahinter liegende Bedeutung. Behält man die Kontrolle, also den Überblick, sieht man bloß eine große Wand aus Zeichen.

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