Die Wände

Die Haut ist dünn geworden, aufgerieben, abgeschabt.
Die Kraft ist geschwunden, die Kraft sich aufzulehnen.
Ich will zurück, zurück, zurück
hinter meine Wände. Mein Bollwerk gegen die Stadt, die Menschen, das Licht.
Lass mich zurück hinter meine Wände.
Ich stelle mich mitten in’ Raum.
Ich mache zu die Tür.
Ich stehe mitten im Raum –
und höre nichts.
Ich fühle nichts.

Der pure Raum, das nackte, kühle Nichts.
Ich spüre die Ruhe und erinnere mich an das Toben vor der Tür.
Ich kann den Wind hören, er zerrt an den Fenstern.

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