„Kirchenschiff lichtet seinen Anker“

Zwei Sonntage rund um „Macht und Pracht“: Die Künstlergemeinschaft Wettringen (KGW) zog nach der internationalen Ausstellung in der Kunstkirche am Josefshaus ein positives Fazit. Über 1000 Besucher zählten die Organisatoren an beiden Tagen.

aus der Münsterländischen Volkszeitung vom 15.09.2017


Ihre erste internationale Kunstausstellung präsentierte jetzt die Künstlergemeinschaft Wettringen (KGW) in der Altarhalle der Altarhalle der ehemaligen Kapelle St. Josefshaus.

aus dem Rheiner Report vom 16.09.2017

Der Ort passt perfekt zum Thema

Die frühere Kapelle am St. Josefshaus beherbergt heute die Künstler Marcel Häkel, Knut Kargel, Ada Klar, Alexander Klar und Nina Lieven. Unter dem Namen „Kunstkirche Josefshaus“ haben sie diese neu belebt. An diesem Sonntag öffneten sie wieder ihre Ateliers. Zusätzlich zeigten sie ihre zweite Themenausstellung „Macht und Pracht“, zu der sie 19 Künstler aus fünf Nationen eingeladen haben.

aus der Münsterländischen Volkszeitung vom 06.09.2017

„Macht und Pracht“ in der Kunstkirche

Internationale Kunstausstellung im Josefshaus

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Frühjahr dieses Jahres präsentiert die Künstlergemeinschaft Wettringen (KGW) am 3. und 10. September mit der Themenausstellung „Macht und Pracht“ die nächste große Veranstaltung in der Kunstkirche Josefshaus.

aus der Münsterländischen Volkszeitung vom 21.08.2017

Eine Ideenwand voller Worte

„Es ist schon alles gesagt – nur noch nicht in Verbindung gebracht.“ Ein Zitat von Alexander Klar. Es stammt von einem der vielen kleinen Zettel, die an seiner Ideenwand hängen. Alexander ist freier Künstler der Künstlergemeinschaft Wettringen (KGW).

aus der Münsterländischen Volkszeitung vom 26.05.2017

„Die Revolution der Revolution“

„Die Zukunft der Welt wird ein Netzwerk sein, keine Hierarchie, auch nicht eine auf den Kopf gestellte Hierachie. Die Revolution, von der ich spreche, ist eine gewaltfreie Revolution und sie ist so revolutionär, dass sie sogar das Konzept der Revolution revolutioniert. Denn bei einer normalen Revolution wird die Machthierarchie auf den Kopf gestellt und diejenigen, die unten waren, sind jetzt oben und handeln genau so wie die anderen vorher. Was wir brauchen, ist eine Vernetzung von kleineren Gruppen, ganz kleine Gruppen, die einander kennen, die miteinander interagieren, und dann haben wir eine dankbare Welt.“

— David Steindl-Rast in seinem TED-Vortrag „Want to be happy? Be grateful“

„Zwei Wege der Entmündigung“

„Zwei Wege der Entmündigung müssen wir mindestens festhalten: der eine führt über die elitäre, hochmütige Haltung, Mündigkeit den anderen abzusprechen, was durchaus auch im Gewand der Fürsorge geschieht – ein allzubekanntes Phänomen. Es ist eine Haltung, die der verwandt ist, welche Zwangshilfe befürwortet und nicht gelten lassen will, dass sich jemand dagegen ausspricht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der andere Weg der Entmündigung ist die Selbstentmündigung, in der es sich bequem leben lässt, weil sie die Verantwortung für das Bestehende immer den anderen zuschiebt. Auch dieses Phänomen ist allzu verbreitet.“

— Sascha Liebermann in „Das Menschenbild des Grundeinkommens“

Wie die Kinder

„Es ist egal, ob „große Teile des Volkes“ dumm sein mögen oder nicht – es ist fatal, sie wie Kinder zu behandeln, die irgendwie nicht anders können und maximal halbverantwortlich sind für sich selbst. Und doppelt fatal, wenn sich das als Haltung einer Elite weiter verfestigt: Das „Pack“, die „Deplorables“ wählen so, weil sie nicht anders können. Dabei wählen sie so, weil sie nicht anders wollen. Die Unzufriedenen, die sich abgehängt Fühlenden sind – ob dumm oder klug – keine Kinder, sie tragen Verantwortung. Denn genau das ist Demokratie in Zeiten machtvoller sozialer Medien: Die Bühne, auf der Politik stattfindet, auf der stehen wir jetzt alle.“

— Sascha Lobo in „Die große Verstörungstheorie“