„Die Revolution der Revolution“

„Die Zukunft der Welt wird ein Netzwerk sein, keine Hierarchie, auch nicht eine auf den Kopf gestellte Hierachie. Die Revolution, von der ich spreche, ist eine gewaltfreie Revolution und sie ist so revolutionär, dass sie sogar das Konzept der Revolution revolutioniert. Denn bei einer normalen Revolution wird die Machthierarchie auf den Kopf gestellt und diejenigen, die unten waren, sind jetzt oben und handeln genau so wie die anderen vorher. Was wir brauchen, ist eine Vernetzung von kleineren Gruppen, ganz kleine Gruppen, die einander kennen, die miteinander interagieren, und dann haben wir eine dankbare Welt.“

— David Steindl-Rast in seinem TED-Vortrag „Want to be happy? Be grateful“

„Zwei Wege der Entmündigung“

„Zwei Wege der Entmündigung müssen wir mindestens festhalten: der eine führt über die elitäre, hochmütige Haltung, Mündigkeit den anderen abzusprechen, was durchaus auch im Gewand der Fürsorge geschieht – ein allzubekanntes Phänomen. Es ist eine Haltung, die der verwandt ist, welche Zwangshilfe befürwortet und nicht gelten lassen will, dass sich jemand dagegen ausspricht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der andere Weg der Entmündigung ist die Selbstentmündigung, in der es sich bequem leben lässt, weil sie die Verantwortung für das Bestehende immer den anderen zuschiebt. Auch dieses Phänomen ist allzu verbreitet.“

— Sascha Liebermann in „Das Menschenbild des Grundeinkommens“

Wie die Kinder

„Es ist egal, ob „große Teile des Volkes“ dumm sein mögen oder nicht – es ist fatal, sie wie Kinder zu behandeln, die irgendwie nicht anders können und maximal halbverantwortlich sind für sich selbst. Und doppelt fatal, wenn sich das als Haltung einer Elite weiter verfestigt: Das „Pack“, die „Deplorables“ wählen so, weil sie nicht anders können. Dabei wählen sie so, weil sie nicht anders wollen. Die Unzufriedenen, die sich abgehängt Fühlenden sind – ob dumm oder klug – keine Kinder, sie tragen Verantwortung. Denn genau das ist Demokratie in Zeiten machtvoller sozialer Medien: Die Bühne, auf der Politik stattfindet, auf der stehen wir jetzt alle.“

— Sascha Lobo in „Die große Verstörungstheorie“

Ich bin Utopist

Es ist meine Überzeugung, dass eine andere Welt möglich ist. Und dass wir alle, die wir diese kurze Epoche miteinander teilen, mit jeder noch so kleinen alltäglichen Entscheidung eine Zukunft gestalten, die noch ungeschrieben ist.

Es ist meine fortwährende Übung, aus meinen Überzeugungen Worte und Taten werden zu lassen. Vor allem meine unausweichliche Rolle als Konsument hinterfrage ich seit einiger Zeit konsequent und suche nach Möglichkeiten, die Ausbeutung von Menschen, Tieren und der Umwelt mit meinen Kaufentscheidungen nicht mehr zu unterstützen.

Ich ziehe Ansporn aus der Gewissheit, dass aus Utopien Realitäten werden. Für uns sind heute Umstände selbstverständlich, die nur wenige Generationen zuvor so phantastisch erschienen sein müssen, wie uns heute die Vorstellung einer Wirtschaftsordnung, die Menschen vor Profit stellt und einer echten direkten Demokratie.

Um einen Weg in diese aus heutiger Sicht utopische Zukunft zu bahnen, engagiere ich mich für die Solidargemeinschaft Artabana.

In der Theorie setze ich mich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen auseinander, das ich für den nächsten logischen Schritt in der Freiheitsentwicklung unserer Gesellschaft halte sowie mit Instrumenten für stärkere politischen Teilhabe wie Liquid Democracy und die Direkte Demokratie.

Als Weiterentwicklung und Korrektur des Kapitalismus halte ich das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie für richtungsweisend sowie die Impulse aus der Postwachstums-Bewegung für essenziell.

In meiner Vorstellung einer auf die gemeinsame Entwicklung und freie Entfaltung ausgerichteten Gemeinschaft bildet Schaffen im Geiste der Open-Culture-Bewegung und Creative Commons die rechtliche Grundlage – entgegen der heute üblichen protektionistischen Haltung mit ihren immer absurder werdenden Patentierung.

6,5 Mio. Deutsche leben teilweise oder ausschließlich vegan

Acht Prozent der Deutschen leben teiweise oder ausschließlich vegan. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der METRO Cash & Carry Deutschland durchgeführt hat.

Damit gibt es ein weiteres Indiz dafür, dass die vegane Lebensweise (oder hier im Speziellen: die Ernährung) kein vorübergehender Trend ist, sondern, wie es der Vorstand von YouGov, Holger Geißler, formulierte, „in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.“

Interessant ist auch, dass nach wie vor, der ethische Aspekt, Tierleid zu vermeiden, im Vordergrund steht, um sich gegen tierische Lebensmittel zu entscheiden (25 Prozent aller Befragten gaben dies als Grund an). Der Gesundheitsaspekt dagegen ist sogar noch etwas weniger ausschlaggebend für einen Ernährungswandel hin zu pflanzlicher Kost (18 Prozent) als die einfache Lust, etwas Neues auszuprobieren (19 Prozent).

Quelle: http://www.food-monitor.de/2015/06/deutschland-isst-vegan-vegan-trend-erreicht-die-breite-bevoelkerung/produkte-und-promotions/

Microsoft im guten Glauben

„Schließlich werden wir auf personenbezogene Daten zugreifen, diese offenbaren und bewahren, einschließlich privater Inhalte (wie der Inhalt Ihrer E-Mails und andere private Mitteilungen oder Dateien in privaten Ordnern), wenn wir in gutem Glauben sind, dass dies notwendig ist, um“ – zum Beispiel – „unsere Kunden zu schützen“ oder „den Betrieb und die Wartung der Sicherheit unserer Dienstleistungen zu erhalten“

— aus dem neuen Kleingedruckten von Microsoft (siehe Abschnitt „Gründe, Warum Wir Personenbezogene Daten Teilen“; gefunden bei Steven Frank)