Demokratie wird immer mehr zu einem Teufelskreis von Wahl und Bedauern. Ich fürchte: Wenn das so weitergeht, ist es nicht Chinas Einparteiensystem, sondern die Demokratie, die ihre Legitimation verliert. […]

Aber der universelle Anspruch, den viele westliche Eliten daraus ableiten, begründet das gegenwärtige Übel des Westens. Wenn sie, statt anderen ihren Weg aufzuzwingen, ihre Zeit mehr für politische Reformen im eigenen Haus verwendeten, eröffneten sie der Demokratie vielleicht bessere Chancen. […]

Wichtig ist, dass wir uns von der Vorstellung lösen, dass es nur ein politisches System gibt – Wahlen, Wahlen, Wahlen – das Verantwortung übernehmen kann. Ich denke nicht, dass Wahlen heute noch solche Regierungen hervorbringen.

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